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Tag 1
Endlich Feierabend und wir können losfahren Richtung Osten. Bei der ersten Grenze in Lustenau bemerken wir, dass der Hundepass wohl noch im Rucksack liegt von der Wanderung vor drei Tagen im Alpstein. Merd….Blinker raus und U-Turn wieder über den Rhein zurück und wir sind schneller wieder daheim als wir gedacht haben.  Also Neustart und eine Stunde später fahren wir erneut über die Grenze bei Lustenau.

Unser Ziel wäre eigentlich eine spezielle 81er-Challenge in Augsburg doch ein heftiges Gewitter lässt uns anders entscheiden und so lassen wir den Abend auf dem SP in Wangen im Allgäu ausklingen.

 

Tag 2
Der Tag fängt an wie er aufgehört hat -> mit Regen und nach Salzburg fahren wir noch in einen megamässigen Stau rein mit Autobahnsperre, weil ein Autokran umgekippt ist und die Bergung Stunden in Anspruch nimmt.  Erst spätnachmittags kommen wir auf den neueren grosszügig angelegten SP (inkl. Duschen/ WC) in Wien an.

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Tag 3
Endlich trockenes Wetter und die Sonne zeigt sich wieder 🙂 In 100 m Entfernung vom SP steigen wir bequem in die U-Bahn und fahren in die City. Quinto als Blindenführhund i.A. ist zum Glück von der Maulkorbpflicht befreit und fährt auch hier umsonst. Mit der Schabracke gekennzeichnet legt er sich quer oder diagonal in eine ganze Vierersitzgruppe – die Leute lächeln und versichern uns über den Tag verteilt wohl tausendmal was für ein schöner Hund Quinto ist 🙂

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Die verschiedenen virtuellen Cache’s führen uns direkt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Quinto lässt sich durch die vielen Touristen kaum aus der Ruhe bringen auch durch den überlauten Prater läuft er schön an der Leine mit. Wie wenn er wüsste dass ihn hier ein besonderes Wasserspiel erwartet:

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Abends zurück auf dem SP sind wir alle geschafft vom Tumult, vielem Laufen und auch der Hitze. Der SP ist zu ¾ gefüllt mit vielen verschiedenen Länderkennzeichen.

 

Tag 4
Kurz nach Wien erreichen wir die Slovakei und nach gut einer Stunde stehen wir inmitten aber wirklich inmitten Bratislava und stehen frei am Ufer der Donau. Moderne Fluss- und Transportschiffe fahren vor unserer Nase durch…. Das dies hier so geduldet wird? Perfekt! Schnell sind die Bikes ausgeladen und über die Brücke und wir sind am anderen Ufer in der Altstadt von Bratislava.  Als wir zurück zum Womo kommen haben wir Spanien zur Rechten und Italien zur Linken als Nachbarn, Czechen, Holländer, Franzosen, Polen und sogar zwei Griechen stehen auch hier. Ca. 30 Womo’s geniessen hier einen romantischen Abend, als die Sonne hinter der Burg runtergeht.

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Tag 5
Nach einer ruhigen Nacht verbringen wir nochmals einen Tag in der kleinen, beschaulichen Altstadt von Bratislava.

Tag 6
Ungern verlassen wir diesen schönen Platz, aber wir wollen weiter über die Grenze nach Ungarn. Wir vermeiden die Autobahn bewusst und fahren gemütlich über Land bis nach Györ. Wir finden bald einen für uns geeigneten Parkplatz und erkunden die sympathische, kleine Altstadt. Bei der Benediktinerkirche mit ihren zwei Türmen geniessen wir den ersten ungarischen Kaffee in einem der vielen Strassencafes. Wir bezahlen mit einer 1000er Note……lach….= 3.60 für zwei Kaffees. Der Forinth eine Währung wie früher die italienische Lire…ein ganzes Bündel mit Noten und wenig Wert…..

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Grenzübergang nach Ungarn (kein Lostplace)

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Immer schön der Donau entlang erreichen wir am Nachmittag Esztergom. „Gran Camping“ an der Donau gelegen

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Tag 7
Wir besuchen die gigantische, eindrucksvolle Kathedrale von Esztergom (welche die grösste Kathedrale von Ungarn ist und die drittgrösste von Europa sein soll)

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Weiter immer schön der Donau entlang erblicken wir bald die imposante Burg von Visegrad.

Unser Ziel ist aber das Künstlerstädtchen Szentendre. An der Donau finden wir einen lauschigen und vor allem schattigen Übernachtungsplatz. Zu Fuss schlendern wir in die Altstadt, die eigentlich nur aus einer lange Gasse mit unzähligen kleinen Boutiquen besteht. Bald sind wir auf einem Hauptplatz mit verschiedenen Restaurants.

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Tag 8
Nach einer sehr ruhigen Nacht fahren wir nur noch 30 Min. und wir sind in Budapest. Wir wählen den CP Ronai, weil von da bereits in 200 m die U-Bahn ohne Umsteigen in die City fährt. Über den ganzen Campingplatz hat es übermässig grosse schattenspendende Bäume, aber ansonsten ist der Platz verwahrlost und die sanitären Anlagen alt. Wir schätzen einmal mehr unser Raumbad im  Wohnmobil 🙂
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Quinto fährt auch hier wieder kostenlos ÖV und ist Maulkorb-befreit – was wir natürlich beides sehr schätzen bzw. das zweite vor allem der Hund. Heute halten wir uns vor allem auf die Seite von Pest. Gleich vis-a-vis vom eindrücklichen Parlamentsgebäude ist die U-Bahn zu Ende und wir flanieren entlang  der Donau bis zur Kettenbrücke.  Von dort aus überwinden wir mit der altertümlichen, schön renovierten Standseilbahn die Höhe zum Burgviertel und der Fischerbastei.

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Abends wird Richi noch auf’s Bike geschickt um drei ganz spezielle Cache’s einzusammeln 😉

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Tag 9
Wiederum mit der U-Bahn in die City und heute halten wir uns auf die Seite von Buda 🙂pest5.jpg

Tag 10
Bewusst Autobahn vermeidend fahren wir heute von Budapest 200 km südlich durch die Einöde (die sich Pusta nennt) bis nach Szeged. Unterwegs gibt es einige Foto- und Einkehrhalte 🙂

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Wir wählen Szeged aus GC-technischen Gründen, doch das urbane Städtchen lohnt sich alleweil zu besichtigen.  Der CP „Parfürdö“ liegt direkt an der Theiss und hat für uns wiederum grosse Schattenbäume.
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Richi schwingt sich noch aufs Bike und macht eine 3-stündige Tour nach Serbien um diesen Länderpunkt zu holen.

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Wir wählen diese Variante, weil es nicht ganz einfach ist mit Hund von Serbien wieder nach Ungarn einzureisen.

Tag 11
Erneut schwingt sich Richi aufs Bike und verbringt den Morgen in Rumänien. Ich wiederum schaue mir das schmucke Zentrum von Szeged an und hole Richi dann an der Grenze zu Rumänien mit dem Womo ab. Einige Cache gefunden und auch die Grenzübertritte verliefen problemlos (nach Russland ist alles problemlos :-))

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Wir bleiben erneut auf demselben CP in Szeged

Tag 12
Infolge der momentanen Hitze von 35 Grad ändern wir etwas unser geplantes Programm und fahren wieder nordwärts Richtung Balaton (dieser ist leider genauso überfüllt wie der Gardasee im Sommer). Wir sind froh überhaupt noch einen Platz zu bekommen für nur eine Nacht, haben aber Glück.
Verbringen hier einen lustig-unterhaltsamen Abend mit Peter aus Polen 🙂

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Tag 13
Am Morgen geniessen wir noch die angenehme „Kühle“ auf unserer schattigen Parzelle und fahren erst gegen Mittag dem Balaton entlang nach Keszhely. Wir haben Glück und können uns  über einen doppelten Längs- Parkplatz hinstellen. In der herzigen kleinen Fussgängerzone lässt es sich angenehm auf der Schattenseite flanieren und einkehren.

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Danach hält uns aber nichts mehr im überhitzten Ungarn und wir fahren über Heviz – Kömend an die österreichische Grenze und dann noch bis nach Graz. Hier sind die gleichen SP-Betreiber wie in Wien und der Platz gefällt uns – hat es doch sehr viele schattenspendende Bäume. Und einen eingezäunten Hundeplatz, der rege genutzt wird. Auch Quinto vergnügt sich mit einem Dobermannweibchen 🙂

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Tag 14
Auch hier geniessen wir den Morgen noch an der „Kühle“ und fahren erst gegen Mittag bis nach Schladming. Weiter fahren wir bis zum Freistaat in Sulzemoos, hier wollten wir doch schon lange mal vorbeischauen und wir sind begeistert über die Vielfalt an Womo’s und vor allem der riesengrosse schöne Zubehörsläden 🙂 (Achtung für Männer etwas gefährlich).

Noch einen kleinen Zwischenfall beim Grenzübertritt :  beim Grenzübergang von Austria nach Deutschland bei Salzburg schwitzen wir plötzlich mehr als nur die 35 Grad…..alle Fahrzeuge unter 2,8 T in eine Reihe und alle drüber in eine andere….ach du heilige Scheisse……ich fange sofort an unser Frischwasser abzulassen…..jedes Kilo zählt…..viele müssen auf die Waage doch wir haben Glück und werden durchgewunken…. 🙂

Der kostenlose SP ist rappelvoll und wir sind froh noch ein freies Plätzchen ergattern zu können.

 

Tag 15
Unser heutiges Ziel ist eine spezielle Challenge (9x 81er) Nähe Augsburg, die wir auf der Hinfahrt aus wettertechnischen Gründen sein lassen mussten. Vor Ort dann eine kurze Kraxelei für Richi, die ihm aber doch sichtlich Spass macht 🙂

Von hier sind wir via Memmingen – Lindau rasch daheim und wir geniessen unser nur grad mal 23 Grad warmes Haus 🙂

 

Fazit:
Rumänien werden wir definitiv für eine längere Reise irgendwann ins Auge fassen. Ungarn hat’s uns definitiv weniger angetan als erwartet, ausser Budapest hat uns sehr gut gefallen. Doch unser Ziel vier Länderpunkte zu ergattern haben wir erreicht mit dieser Reise 🙂pabra3.jpg

 

2 Gedanken zu “4 Länder Geocaching-Reise

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