DOBRODOSLI – Balkan-Reise Sommer 2016

Übersichtskarten:
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Tag 1
Nach dem Mittag fahren wir los via München bis zum Airinger-Moor kurz vor Salzburg. Ein etwa 2-stündiger Geocache-Trail führt uns rund ums idyllische Moor und bei den Startkords finden wir hier auch gleich einen ruhigen Schlafplatz 🙂 🙂

Tag 2
Bald passieren wir die österreichische Grenze und lesen bereits die ersten Wegweiser mit img_2815Villach und Ljublijana……fahren das erste Mal durch den Karawankentunnel (7€) und wir sind alsbald auch das erste Mal in Slowenien. Juhui ein neuer Länderpunkt 🙂 für unser Hobby.

Wir sind überrascht wie wenig sich hier Slowenien von Österreich oder der Schweiz unterscheidet……aber das wird sich dann südlicher schon noch ändern… Wir wählen den für uns gut gelegenen CP Ljubliana Resort – denn von hier sind wir mit den Velo’s im Nu in der Hauptstadt Slowenien’s. Was uns als erstes auffällt sind die schönen Pflastersteine überall, die Sauberkeit und die Freundlichkeit der Menschen. Dank unserem Hobby kommen wir automatisch an allen Sehenswürdigkeiten vorbei 🙂

Tag 3
Von Ljublijana vergeht keine Stunde und wir sind in Zagreb (Kroatien). Den Zoll passieren wir ohne Probleme, kein Stau, nur Durchwinken….
IMG_2851.jpg In Zagreb wählen wir aus dem kleinen blauen Womo-Führer den zentral gelegenen „Camper Park Zagreb“. Aber was wir hier vorfinden ist unter aller Sau….aber ganz nach Joxy’s Devise „nöd reklamiere“ (jaja dä isch bliibe 🙂 ) sind wir ja dankbar, dass es in einer Hauptstadt wenigstens einen SP mit Strom und V&E hat und so passieren wir die Barriere. Nur die geht gar nicht auf….also Notknopf drücken, warten bis einer abnimmt und uns freundlich aus der Ferne die Barriere öffnet. So stehen wir alleine auf dem verwahrlostesten SP den wir je angefahren haben „muusbeiallei“.
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Wollen wir unser Womo hier stehen lassen und in die City radeln, fragen wir uns…..wir wagen es und in ca. 10 Min. sind wir in der wirklich kleinen, aber herzigen City von Zagreb. Wir besuchen die Unter- wie auch die hübsche Oberstadt. Der erste Länder-Cache führte uns aber vorher noch unter eine Brücke 🙂
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Tag 4
Am nächsten Morgen dann nichts wie weg von hier, entsorgen und zum Zahlautomat. Doch hier tut sich gar nix, weder bar noch mit Kreditkarte, also wieder Notknopf und der freundliche Mann von gestern öffnet uns entschuldigend die Barriere und wir dürfen ohne etwas zu bezahlen rausfahren 🙂 naja wir hätten lieber bezahlt und eine etwas freundlichere Umgebung genossen 🙂

Unser nächstes Ziel – die Plitvitzer Seen – scheiden die Geister, die einen meinen unbedingt und die anderen absolut nicht, total überfüllt. Doch über Karlovac schön an unserer Route liegend Richtung Süden wollen wir uns diese Sehenswürdigkeit doch nicht entgehen lassen und so peilen wir den „Turist Grabovac Camping“ an. Dieser ist restlos überfüllt und wir ergattern uns wirklich noch einen von den letzten Stellplätzen mit Strom. Wir sind eigentlich keine CP-Besucher geniessen hier aber bei der doch langsam steigenden Hitze den angenehmen Pool.

Tag 5
Mit dem Touristenbus, der vor dem CP hält fahren wir bequem in 10 Min. zum Eingang 2 und lassen uns mit dem coolen Unimog-Zug nach ganz hinten kutschieren. Von dort wählen wir die längste Wanderroute „H“ und geniessen einen traumhaften, aber heissen Tag in diesem wunderschönen Nationalpark der Plitvitzer-Seen. Baden ist leider – aber verständlich – verboten. Obwohl wir Schweizer naturmässig sehr verwöhnt sind, waren wir froh, dass wir hier nicht vorbeigefahren sind….

Diese Routenführung entnahmen wir dankend aus einem anderen Womo-Reisebericht und hat sich mega bewährt. Denn die meisten Touris starten beim Eingang 1….. Verpflegung aus dem Rucksack machte sich auch bezahlt, denn die Möglichkeiten für Verpflegung sind hier spärlich und kulinarisch nicht sehr anregend…..
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Tag 6
Jetzt freuen wir uns endlich Meer zu sehen und wir fahren Richtung Zadar auf den CP Borik, der viele grosse schattenspendende Pinien aufweist. Auch hier angenehm überrascht über die saubere, durch und durch gepflasterte Altstadt.
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Tag 7
Im Land der vielen vorgelagerten Inseln wählen wir die kleine Insel Murter aus mit den idyllischen kleinen Orten Betina und Murter. Vom CP Jezera-Village, direkt am Meer gelegen, können wir die ganze Insel mit dem Velo erkunden, baden, cachen und flanieren 🙂
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Tag 8
Ein Bunker-Cache führt uns dann nach Sibenik. Etwas ausserhalb finden wir einen idealen Parkplatz, wir laden die Velo’s aus und begeben uns zuerst schweisstreibend auf einen Hügel, wo Herr4Peanuts einen Bunker von innen natürlich besichtigen muss, um den Cache zu finden 🙂 Frau4Peanuts bewacht währenddessen die Velo’s draussen….. danach geht’s dann aber gemütlich in die Altstadt, in der es dann aber doch auch noch ordentlich auf- und abwärts geht.
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Tag 9
Das weitverbreitete Postkarten-Motiv von der vorgelagerten Insel Primosten lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Wobei danach muss man sagen, dass es von Weitem definitiv schöner aussieht als vor Ort.

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Weiter ging die Fahrt der Küste entlang nach Trogir (Unesco Weltkulturerbe). Hier lösen wir bei der Zufahrt zum CP Rozac ein mittleres Verkehrschaos aus. Die ca. 3 km lange Strasse dahin ist zwar zweispurig, aber derart eng und keine Ausweichmöglichkeiten und sobald ein LKW, Bus oder eben halt ein Wohnmobil kommt gibt’s unausweichlich einen seeeeehr langen Rückstau bis vorbei manövriert wird 🙂 Geduld ist gefragt ……

Trogir selber besuchen wir tagsüber und nochmals abends und für uns einer der schönsten Orte auf der gesamten Reise. Lauschige Gassen und Restaurants, antike Gebäude, Künstler, Boutiquen (nicht die üblichen Touristenläden mit all dem Schnickschnack wo’s überall gibt) , vorne am Quai ankern millionenschwere Yachten, die es zu bestaunen gibt und ein GC führte uns noch zu einer Schiffs-Werft. Vom Turm aus hat man einen phänomenalen Überblick über ganz Trogir.
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Tag 10
img_3010Wir schweifen von der Küstenstrasse ab ins Landesinnere und fahren mehr schlecht als recht überland nach Mostar (Bosnien). Einerseits wollen wir die „Stari Most“ anschauen und andererseits einen weiteren GC-Länderpunkt ergattern 🙂 Diese alte Brücke – naja mittlerweile natürlich neu ist ein Publikumsmagnet inkl. 100 m vor und nach der Brücke – aber das ist auch schon alles. Auf dem grossen Bus-Parkplatz – wo man auch offiziell übernachten könnte mit dem Wohnmobil – aber inmitten dem laut befahrenen Ort gelegen ist, hat uns gar nicht gefallen und so fahren wir bald weiter bis nach Buna zum „Autocamp Relax Aluminij“. Direkt am Fluss gelegen geniessen wir draussen ein Raclette 🙂
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Tag 11
Nach mühsamer Fahrerei durch Bosnien erneute problemlose, rasche Einreise nach Kroatien für Dubrovnik. Wegen der guten Lage zur Altstadt wählen wir den CP Solitudo (einer der teuersten CP, aber Lage genial, fährt doch grad ein Bus davor ab und die Anlage ist sauber und schön parzelliert) . Von weitem sticht uns ein uns sehr wohl bekanntes Womo ins Auge und wir begrüssen freudig die ganze Familie Insolito mit Gino 🙂 abends vergnügen wir uns in Dubrovnik. Leider schliesst das Tor für die Stadtmauerumrundung bereits früh, so dass dies auf Morgen verschoben wird.

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Tag 12
Mit den Velo’s fahren wir nochmals in die Altstadt und umrunden die gesamte Stadtmauer in 2 Stunden (nicht dass es soo weit wäre aber es hat lauschige, kleine Einkehrmöglichkeiten mit Blick einerseits über die Altstadt und andererseits auf’s offene Meer hinaus)

Tag 13
Reisen problemlos in Monte Negro ein und nachdem wir nach mühsamer langer Suche endlich mit viel Glück einen für uns passenden Parkplatz gefunden haben besichtigen wir Herceg-Novi. Und suchen 2-3 GC für unsere Länderstatistik 🙂
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Hier sollte eigentlich unser Wendepunkt dieser Reise sein und geplant war auf dem Retourweg noch die Inseln Krk und Cres. Doch manchmal kommt alles anderes …..rein aus Blöde geben wir mal den Heimweg ins TomTom ein …….hhhmmm….wieviele KM wärs denn via Griechenland – Fähre Igo– Ancona- heimwärts?   WAS???? Nur 10 km mehr??? (ohne Fährweg gerechnet) naja, wer uns kennt weiss wie lange wir brauchten um uns zu entscheiden 🙂 genau eine Kaffeelänge und ein kurzes Telefon in die Schweiz nach Merenschwand zum Cruise & Ferryenter und die Fähre Igo – Ancona mit COB ist gebucht und Kreditkarte auch sofort bezahlt 🙂

Tag 14
Und so geht unsere Reise weiter südwärts über den Balkanweg nach GR 🙂 Wlan-sei dank informieren wir uns über die Strassen Albaniens und auch deren Sehenswürdigkeiten an unserer Route gelegen und an einer Tanke kaufen wir für alle Fälle noch eine Albanien Strassenkarte. In GR und ab Ancona kennen wir uns ja dann wieder gut aus 🙂

Und so fahren wir bis zur Bucht von Kotor und nehmen die herzige Mini-Fähre über den See. Es ginge auch eine Strasse rundherum aber so sparen wir doch einige KM. Bewusst möchten wir nochmals in Monte Negro übernachten in Ulcini, der letzte Ort vor der albanischen Grenze. Wir wählen das „Autocamp Tropicana-Beach“ wegen der wunderschönen Lage direkt am Sandstrand und ab rein ins Meer 🙂 Das Thermometer hat die 40 ° Marke erreicht ………

Tag 15
Grenzübertritt nach Albanien – no Problemo 🙂 hier wie abgeschnitten wie in einer anderen Welt, aber als marokkoerfahrene Traveller kann uns nix erschüttern, weder Mensch und Tier auf der Strasse noch das überall und in dritter Reihe parkieren …..Die Strassen sind aber durchgehend bis zur griechischen Grenze schön geteert ausgenommen bis auf ein paar heftige Schlaglöcher…..

Ein erster albanischer Geocache muss natürlich her und so laufen wir zu einer Burgruine hoch.

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Einmal in Tirane um den berühmten Skanderbeg-Platz fahren …..denn parkieren ist hier schlichtweg aussichtslos mit dem Womo, also dann wieder nix wie raus aus der Stadt.

Unser Tagesziel ist der Apoloni-Tempel in Fier, wo wir abends ganz alleine stehenbleiben können und einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen 🙂 überraschend bekommen wir noch Besuch und zwar einen tierischen…… da laufen uns doch vor unserer Nase Tartarugas über die Strasse….. 🙂

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Tag 16
Kaffee trinken wir gerne dort wo auch die Einheimischen einkehren – 1. Ist da der Kafi gut&günstig und 2. wir lieben den Kontakt mit den Leuten vor Ort.

Freufreu….wir sehen erste griechische Strassenschilder, das heisst, zur Grenze ist es nicht mehr weit….. bei Kakavie überqueren wir die Grenzen und Juhui 🙂 wir sind in GR angekommen. Unser Abendziel ist das uns sehr wohl bekannte Ioannina am See.

Tag 17
Eine kurze Fahrt ans Meer bis nach Plataria, wo wir uns drei Tage auf dem CP Nautilus einquartieren. Wir bekommen eine Parzelle direkt am Strand – wunderschön!!

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Im Promobil lesen wir einen Artikel über Gewichtsersparnisse….ohje….das hätte wohl nicht sein sollen oder eben genau doch? So nutzen wir die Zeit hier auf dem CP und demontieren in 4 Std. den hinteren Gurtblock raus 🙂 brauchen wir das Hubbett noch? Nö….also weiter geht’s mit deren Demontage soweit das geht hier auf dem Platz, der Rest folgt dann daheim….-> minus 100 kg 🙂

Tag 20
In 12 Km sind wir in Igomenitsa und schiffen ein – diesmal etwas anders…..nur der Fahrer darf im Womo sitzen bleiben, alle anderen müssen über den Passagier-Eingang…..ein Zöllner kommt ins Womo und guckt in alle Lucken und Türen……vor der Fähre treffen wir uns dann wieder und können bald einschiffen. Nachdem uns bekannten immer hektischen Einweisen und Strom anschliessen, geniessen wir bei untergehender Sonne noch die letzten etwas wehmütigen Blicke zurück an die griechische Küste.
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Tag 21
Mit COB gut geschlafen kommen wir morgens ausgeruht in Ancona an und fahren noch den Umweg über San Marino, denn auch diesen Länderpunkt gibt es noch zu holen. Auf dem SP steht ein uns wohl bekannter Carthago 🙂 treffen hier freudigerweise Birgit & Karlheinz an 🙂

Tag 22
In Pesciera del Garda finden wir ausnahmsweise mal einen freien SP und geniessen noch einen Tag am Gardasee

Tag 23
Einmal anders heimfahrend wählen wir die Route über Tirano – Passo dell’Aprica- Berninapass bis nach Pontresina, wo wir immer wieder gerne den Camping Morteratsch besuchen.

Tag 24
Nach 40 ° in GR hier morgens böses Erwachen mit 9° !!!   Heimfahrt über den Julier