Übersichtskarte:akartgr

Tag 1  (517 km)
Gemäss routinierten Atlantik-Fahrern verlassen wir die Schweiz via Basel. Nach stockendem Verkehr noch in der Schweiz kommen wir auf französischer Seite dann zügig voran. Über Mulhouse – Besancon – Chalon-sur-Saone erreichen wir Digoin. Von Dani haben wir diesen Übernachtungstipp erhalten und so stehen wir am Dorfrand beim Flüsschen Loire. Idyllisch und ruhig die Nacht.

adig   adigo

Tag 2 (575 km)
Heute öder, langer (3×2 Std.) Fahrtag via Moulins – Clermont Ferrand –Tulle – Bordeaux bis  Hourtin Port. Hier finden wir einen schönen Stellplatz mit grossem Baumbestand, V&E, 6 Euro, nah am See gelegen. Eigentlich wollten wir ja direkt ans Meer, doch wir sind froh einfach mal auszusteigen und angekommen zu sein. Am Abend machen wir noch einen Spaziergang an den See und sehen begeistert den schönen Sandstrand!! Ja wirklich feiner, sauberer Strand an einem See. Die Kids machen sich sofort ans Buddeln und Picos kann endlich auch umherspringen. Was er im Sand ausgiebig benutzt. Toll, dass man abends mit den Hunden an den Strand darf, tagsüber herrscht ein strenges Hundeverbot.
ahour  ahourt

Tag 3
Schön, heute ist es bewölkt und sehr angenehme Temperatur. Wir laufen ins 30-minütig entfernte Hourtin. Trotz Sonntag hier reger Betrieb und alles geöffnet. Die Kinder fahren mit den Velos bald retour und gehen alleine an den „Strand“. Hier finden wir später riesige Pinienzäpfen, von denen natürlich einige mit heimkommen. Wir geniessen einen fahrfreien Tag und übernachten nochmals am selben Ort.

Tag 4
Heute wollen wir ans Meer und fahren nach Hourtin-Plage. Da wir früh unterwegs sind finden wir problemlos einen Parkplatz. Aber ohweh, schon von weitem leuchtet uns die Tafel HUNDEVERBOT entgegen. Sorry Picos, du musst eine Stunde im Womo warten. Wir stürzen uns in die Wellen des Atlantik’s, doch es wird ein sehr kurzer Spass, die Wellen werden höher und höher. Es werden die roten Flaggen gehiesst und der Strand für die Schwimmer gesperrt. Es habe hier bereits 2 Tote in den Strömungen letzte Woche gegeben erfahren wir noch nebenbei. Also zurück ins Womo, Picos holen und ab ins Dorf einen Kaffee trinken und „ächli lädele“.  Finden hier für Yasmin noch ein lässiges Board.

alehu
Da alle Akkus mittlerweile leer sind brauchen wir heute einen SP mit Strom.
In La Huga werden wir fündig, schöne,
zT. schattige Parzellen mit Strom, V&E,
10 Euro.
Wir versuchen noch mit der neu erstandenen irischen Sim-Karte ins Internet zu gelangen, Versuch scheitert aber an lausiger Verbindung.

Tag 5
Mit den Kindern fahre ich mit den Velo’s nach Lacanau-Océan (ca. 15 min.). Hier ein ca. 200 m breiter Strandabschnitt, der bewacht ist und baden erlaubt. Ausserhalb diesen beiden Flaggen auch heute striktes Schwimmverbot. So vergnügen wir uns in den wirklich coolen-grossen Wellen. Hier Hund an der Leine erlaubt J Richi ist mit Picos unterwegs und so treffen wir uns dann später in einem Internet-Kaffee. Lacanau-Océan hat eine kleine, lebendige Fussgängerzone, mit ein paar tollen Boutique’s (natürlich überall Ausverkauf 🙂 ).

Am späteren Nachmittag fahren wir nach Lacanau in den Super-U und kaufen für 2-3 Tage ein, denn wir wollen jetzt mal in das im Forum allseits umschwärmte Le Porge-Océan. Wir finden einen riesigen Parkplatz im Wald gleich hinter den Dünen. Entgegen im Womo-Reihe-Buch geschriebenen Übernachtungsverbot stehen zuhinterst auf dem Parkplatz einige Womo’s auf Keilen. Wir stellen uns auch irgendwohin – schön bei einem Tisch mit Bänken, so müssen wir keine Markise und somit auch keinen Tisch und Stühle rausnehmen. Wunderschöner Schatten und die Tagesbesucher ziehen auch langsam ab. Die Kinder laufen schon mal über die Düne und schauen nach dem Meer 😉
alep   alepo

Tag 6
Nach einer sehr ruhigen Nacht verbringen wir den heutigen Tag mir Baden. Die Wellen sind gross genug für die Waveboard’s und auch für Hunde gibt es am unbewachten Strandabschnitt kein Verbot. Über den Mittag ziehen wir uns in den Wald zurück. Die Polizei wie auch das Forstamt drehen seine Runden und beide grüssen freundlich.

Am Abend machen wir noch einen Spaziergang durch den Wald nach Le Porge-Océan. Nicht zu vergleichen mit Lacanau oder Hourtin, nix zum lädele, nur 3-4 Fressbuden.

Heute Abend stehen noch 3-4 Womo’s mehr hier, insgesamt stehen jetzt schön verteilt im Wald etwa 10 Womo’s.

aleops   aleposp

Tag 7
So idyllisch es hier ist, uns zieht’s weiter Richtung Arcachon Becken. In Andernon-Les-Bains fahren wir am Hafen die öffentliche V&E an. Für 100 l Frischwasser muss man an der 200 m weit entfernten Säule einen Jeton beziehen (kostet 2,10 und ist nur mit Mastercard bezahlbar). Dann kommt die langwierigste Fahrt seit langem – um dieses Arcachon-Becken herum. Gerne würden wir irgendwo anhalten, doch entweder finden wir keinen Parkplatz oder dann hat es nicht übersehbare Womo-Park-Verbotstafeln. Eine absolute Frechheit, denn Lieferwagen usw. stehen hier auch. Aber nun ja, so ist’s jetzt hier und wir ziehen deshalb weiter bis zur Pyla –Düne. Hier der nächste Frust….. der grosse Parkplatz, wo es angrenzend einen SP hat, ist übervoll und es wird abgewunken und es bleibt uns nichts anderes übrig als weiterzufahren.  So stehen wir jetzt auf dem nächstgelegenen CP Le Foret (lediglich 30 Euro ?!?) und hinter uns geht es steilwandig hinauf zur Pyla-Düne. Die Kinder ziehen sofort die Schuhe aus und bald darauf ruft es von oben runter „Codewort Picos“. Der CP hat schattige, grosse, aber sehr sandige Parzellen, einmal mehr sind wir froh um unsere hintere Doppelbereifung. Waschmöglichkeiten vorhanden, eine Pizzeria, Shop und einen Pool.

ap   apy

Tag 8
Heute geniessen und nutzen wir alle Vorteile eines Campingplatzes 🙂
apyl
apyla

Tag 9
Wir möchten auf den SP nach Biscarrosse Plage, doch dieser ist restlos überfüllt. So besuchen die Männer zuerst das Wasserflugzeug-Museum in Biscarrosse und wir Frauen flanieren mit Picos in der Fussgängerzone. Später treffen wir uns wieder und fahren zum SP in Navarosse (8 Euro, V&E), dieser ist direkt am See gelegen. So kommen die Kinder doch noch zu einer Badegelegenheit. Abends erfüllen wir Robin’s Wunsch nach Muscheln essen 🙂
anava   anavar

Tag 10
Wir sind Mitte Ferien angelangt und da wir 1. nicht die totalen „Sünneler“ sind, 2. das Meer  überall gleich aussieht und 3. uns die vielen Womo-Verbotstafeln nerven entschliessen wir uns zurückzuziehen ins Périgord.

„Quer durch die Karte“ fahren wir ins Tal des Lot. Bald erreichen wir Villeneuve-sur-Lot und hier stehen wir auf einem ebenen Kies-Parkplatz direkt bei der Police 🙂 Wir machen noch einen Stadtbummel durch das Zentrum und lassen den Tag gemütlich ausklingen (Kids haben noch Quiz für uns vorbereitet während der Fahrt).

aville   avillen

Tag 11
Heute wollen wir nach Fummel bzw. die naheliegende Burg in Bonaguil anschauen. Wir sind früh unterwegs und können somit auch gut parkieren (hier könnte man im unteren Teil des Parkplatzes auch gut übernachten). Die Burg ist weitläufig und sehr gut erhalten. Wir essen hier noch z’Mittag und fahren dann weiter nach Domme auf den SP (5 Euro, V&E), oberhalb der Dordogne gelegen. Gemäss Reiseführer ist Domme das wohl schönste Bastiden-Städtchen im Périgord. Beim anschliessenden Bummel durch den Ort finden wir viele schöne Fotomotive – erinnert ein bisschen an Carcassonne.

abo   abon
abona

ado

adom   ast   adomm

Tag 12
Wir bleiben in Domme und auf demselben SP.

Tag 13
Nach V&E fahren wir runter an die Dordogne und sehen von weitem das an den Felsen gebaute La Roque-Gageac. Anfangs Dorf hat es einen SP, wo wir parkieren können. Wir machen hier einen ausgedehnten Foto-Spaziergang etwas abseits der Hauptstrasse. Auf einmal ist der Dorfrundgang versperrt durch Steinschlagverbauungen einer Schweizer Firma 🙂

Weiter der Dordogne entlang sehen wir links die Burg in Castelnaud und auch das Chateau de Beynac liegt imposant auf dem Felsen gelegen.
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Über Les Eyzies erreichen wir unserer eigentliches Tagesziel: der Roque St. Christophe, den die Unesco zum Weltkulturerbe erklärt hat. Es gibt darüber sicher viel zu berichten, aber kurz – eine Felsensiedlung der Neandertaler. Abends leert sich der grosse Parkplatz im Wald und es stehen nur noch einige Womo’s hier, die wie wir auch übernachten.
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acr   acri   acris

Tag 14
Wir fahren weiter entlang dieser Strasse mit unzähligen prähistorischen Monumenten bis nach Montignac. Hier ist das ganze Städtchen mit bunten Plastiksäcken geschmückt – sieht megaläss aus und das wollen wir uns von der Nähe ansehen.

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Langsam machen wir uns auf den Heimweg und fahren bis Navilly. Hier entschliessen wir uns dann abends den Kids noch einige Stunden Fahrt „abzunehmen“ und so fahren wir weiter in die Nacht hinein bis Pratteln. Hier übernachten wir ruhig bei einem Schulhaus.

Tag 15
Frühstücken im „Basler-Fressbalken“ und dann sind wir eins zwei in Kemptthal um alles entsorgen.