Übersichtskarte:
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Wir fahren nicht alleine, es begleiten uns Sam’s mit ihrem eigenen Womo. Da wir schon einige Male zusammen Ferien gemacht haben zu Zeltklappi/Wowa-Zeiten, die Kids genau gleich alt sind und sie zu unseren besten Freunden zählen, wagen wir zum ersten Mal ein Konvoi-Abenteuer 🙂

 

Tag 1
Gegen 17 Uhr kommen wir los von zu Hause und fahren bis ins Heidiland zum Nachtessen. Weiterfahrt ohne Stau bis nach Bellinzona zu „unserem“ bekannten Übernachtungsplatz

Tag 2
itorCachen Bellinzona ab, kaufen noch ein und fahren gegen Mittag dann über Chiasso – Milano bis nach Genua zum Fährhafen. Kurz nach Bellinzona treffen wir Sam’s und so fahren wir Konvoi bis runter ans Meer. Wir sind früh dran und versuchen noch irgendwo in Genua einen P zu ergattern, doch dies mit 2 Womo’s ein Ding der Unmöglichkeit und so warten wir geduldig im Fährhafen bis um 19 Uhr dann die Einschiffung beginnt. Mit etwas Verspätung fahren wir dann um 21.30 Uhr ab Richtung Palermo. Leider ohne CoB 😦

Tag 3
Tag auf See bis 18 Uhr. Da wir auf verschiedenen Etagen parkiert haben treffen wir uns auf einem vereinbarten SP ausserhalb von Palermo in Porticello, direkt am Meer.
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Tag 4
Wir fahren gemütlich der Küste entlang bis nach Cefalu, finden hier gut Parkplätze am Meer. Alles leer, kaum Touristen, für uns wunderbar 🙂

Zu Fuss besichtigen wir die Altstadt, überall herzige Gässchen und Lädeli. Leider ist es – wegen angeblichem Wind – nicht möglich den „Cefalu-Berg“ zu erklimmen und wir müssen mit einem „not Found“ von dannen ziehen.

Zu Fuss besichtigen wir die Altstadt, überall herzige Gässchen und Lädeli. Leider ist es – wegen angeblichem Wind – nicht möglich den „Cefalu-Berg“ zu erklimmen und wir müssen mit einem „not Found“ von dannen ziehen.
Sam’s entschliessen sich noch für eine Nacht am Meer und wir fahren bereits ins Landesinnere Richtung Randgazzo / Aetna. Unterwegs beim Cache „Oaks on the Rock“ pfusen wir ruhig.

Tag 5
Je näher wir Randazzo kommen umso schöner präsentiert sich uns der Aetna. Atemberaubend schön, denn wir haben Glück, es ist sonnig, hat kaum Wolken und bald haben wir ihn wolkenlos und nur noch mit dem austretenden Wasserdampf vor unserer Linse 🙂

In Randazzo selber treffen wir Sam’s wieder und fahren gemeinsam bis Rifuga Sapienza, die Talstation (2000müM) der Seilbahn zum Aetna.

Da wir über die Preise bereits informiert sind, erschrecken wir nicht mehr als wir die Seilbahn, anschliessende Fahrt mit dem Unimog und Bergführer buchen. Und so sind wir bald schon fast ganz oben auf knapp 3000 müM. atemberaubend! Wir waren froh um unsere Wanderschuhe, Fleece und Goretexjacke. Die Fotos erzählen mehr als Worte …. Auf jedenfall ein einmaliges Erlebnis für alle!

Als wir runterkamen ist der Parkplatz ganz leer, es bleiben nur ein paar Womo’s hier stehen zum Übernachten.

Tag 6
Am Morgen erleben wir dann eine unangenehme, tierische Überraschung, als wir losfahren möchten. Alle Bremssignale und ABS-Lampen leuchten rot 😦 und zwar beim Fiat wie beim Ford. Da aber alles noch tadellos funktioniert fahren wir trotzdem runter vom Berg.

Da unserer eigentliches Ziel Kalabrien/Apulien ist – fahren wir zügig über Gardini Nexos nach Messina zum Fährhafen. Hier geht alles zackig, kaum ein Ticket für 50 € ergattert, können wir einschiffen und wir legen ab. Kurze Überfahrt nach Villa S. Giovanni und schon sind wir in Kalabrien.

Auf Joxy’s Tipp hin besuchen wir Scilla, ein herziges noch ursprüngliches Fischerdorf. Wir missachten das Womo-Verbotsschild anfangs Dorf und können mangels Touristen gut parkieren direkt am Strand. Grösser dürfte unser Womo nicht sein, denn die Rückfahrt wieder auf die Hauptstrasse gestaltete sich nicht ganz einfach, zumal wir auch mit der Höhe nur knapp unter einer Unterführung durchkommen – aber es geht.itsci.jpg

Unser eigentliches Tagesziel ist kurz vor Tropea beim Capo Vaticano. Sam’s sind noch in eine Fiat-Garage gegangen – wir haben Richi 🙂

Der angebliche „blaueBüchlein-Platz“ gibt es nicht mehr und so fahren wir vom Capo durch enge Gassen runter ans Meer bis wir auf einem kleinen Parkplatz stehen. Leider hier Womo-Verbot (was vom Platzangebot und der Enge der Gassen auch Sinn macht) doch abends ist er ganz leer und so bleiben wir ungestört über Nacht hier. Der angrenzende Campingplatz macht bereits auf Winter.

Tag 7
Kurze Fahrt nach Tropea. Da wir einen Geburri zu feiern haben und die Kinder Lust auf Meerbaden haben, gehen wir kurzerhand auf einem CP direkt am Meer gelegen. Die Kids geniessen das Baden und sändele 🙂

Abends gehen wir fein italienisch essen.

Tag 8
Heute fahren wir „quer“ durch den Rist vom Stiefel via Catanzaro nach „le castelle“ beim Capo Rizzuto. Gleich vor dem Castell hat es einige Parkplätze. Im Castell kommen wir nicht weit, denn gleich vor uns fällt eine ältere Frau die Treppe runter und wir leisten 1. Hilfe bis die Ambulanz kommt. Vor allem die Kinder hat das noch lange beschäftigt….

Da es doch fast 300(!) km bis zu unserem nächsten Ziel sind, entscheiden wir uns noch für eine Weiterfahrt bis zum Hafen in Laghi Sibari.

Tag 9
Bis Matera sind es noch ca. 1½ Std. und bald stehen wir auf dem SP (16 € inkl. Duschen, STROM, V&E, Grillstelle) etwas ausserhalb von Matera nur zu zweit. Idyllisch ruhig gelegen, einige Tische und Kinderspielplatz. Bevor wir zu den Sassi selber gehen, parkieren wir noch beim „Parco della Murgia Materana“ und geniessen einen wunderbaren Panoramablick auf die Gravina und Sassi. In Matera machen wir einen Spaziergang durch die Sassi, diese verwinkelten Höhlenwohnungen. Zum Glück haben wir von den 4 Caches her Koordinaten und finden auch wieder gut raus 🙂

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Tag 10
Heute wollen wir den Trulli einen Besuch abstatten und so fahren wir Richtung Alberobello. Schon von weitem sehen wir einzelne dieser lieblichen Lehmhütten. In Alberobello schlendern wir dann durch die Trulli-Gassen. Natürlich ist für uns alles pickfein herausgeputzt, blumengeschmückt und jeder möchte, dass wir in seinen Tourishop reinkommen.
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Weiter fahren wir über Bari ans Meer bis nach Molfetta zu einem Cache. Das Meer ist wellig und der Wind zieht kalt um unsere Ohren – nix mit Baden. So fahren wir nach Pula zur grössten Doline Italiens. Leider ist diese in dieser Jahreszeit nur bis Mittags zu besichtigen und wir stehen vor geschlossenen Toren. Also weiter…. Zum achteckigen „Castell del Monte“. Von weitem sehen wir schon das Castell oben am Berg trohnen. Aber zuerst werden unten alle Fahrzeuge abgefangen auf einem grossen kostenpflichtigen Parkplatz, immerhin ist ein Shuttlebus inbegriffen. Zu unserem Erstaunen können wir hier übernachten und es hat sogar 4 Stromsäulen 🙂

Tag 11
So fertig Kultur – wir wollen baden 🙂 Über Foggia – hier grosser Einkauf möglich – fahren wir zum Gargano. Eine kleine „Schulze-Bucht“ entpuppt sich als Reinfall. Doch da uns die Caches immer wieder an tolle Orte hinführen, stehen wir jetzt auf einem ebenen Platz vor einem Turm mit schönster Abendsonne und Blick aufs Meer. Hier beobachten wir auch noch eine Herde Mouflon die in den steilen Felsen rumturnt.

Tag 12
Schöne Fahrt dem Meer entlang bis zum „Soasta Camper Edenblu“. Dieser SP ist direkt am Meer gelegen, Strom und mit den Bikes ca. 4 km von Vieste entfernt. Also ab auf die Bikes, alle Caches unterwegs einsammeln und die schöne Altstadt geniessen.
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Tag 13
Wir wählen wieder die kurvige, aber aussichtsreiche Küstenstrasse dem Meer entlang, schön aussen rum am Gargano bis Peschici. Unterwegs einige Caches-Stopps 🙂

 

In Peschici wählen wir zum Schluss noch einen Campingplatz am Meer aus. Leider ist es gar nicht mehr so warm und Sam und Yasmin sind die einzigen, die noch kurz im Meer baden.

Tag 14
Da Philips Hörgerät kaputt ging und es heute regnet entschliessen wir uns heimzufahren Richtung Tessin. Wir kommen zügig voran über Ancona – Bologna – Milano – Chiasso bis nach Lugano Grancia. Eine Riesenstrecke und wir schätzen wieder einmal die „Fährstrecken“, die uns Kilometer abnehmen. Nur leider gibt es von Süditalien keine z.B. nach Venedig….

Wir übernachten hinter dem Grancia-Center auf einem uns bekannten Parkplatz im Quartier.

Tag 15
Ausgiebiges Shoppen im Grancia 🙂 und noch einen HLW-Cache, der wie immer eine längere Suche voraussetzt.

Von hier ja nur noch einen Katzensprung nach Hause in die Ostschweiz.